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Plötzlich schwitzt man – ohne Anstrengung, ohne Hitze. Dazu ein vages Unwohlsein, das sich schwer beschreiben lässt. In unserer Praxis begegnen uns diese Beschwerden regelmäßig, und die erste Frage ist immer dieselbe: Hat das mit dem Herzen zu tun? Oft nicht – aber manchmal schon. Und genau das sollte man abklären.
Diese Kombination ist medizinisch als „unspezifisches Symptom“ bekannt – das heißt: viele Ursachen sind möglich, manche harmlos, manche nicht.
Häufig treten diese Symptome gemeinsam mit Übelkeit und Schweißausbrüchen oder auch Übelkeit bei körperlicher Belastung auf.
Am häufigsten denken wir in der Kardiologie an vier Szenarien: einen Herzinfarkt mit dem klassischen Druckgefühl in der Brust, Herzrhythmusstörungen die den Kreislauf destabilisieren, Angina pectoris als Zeichen einer Durchblutungsstörung, und Kreislaufkollapsen durch plötzliche Blutdruckabfälle.
Manche Patientinnen und Patienten beschreiben im selben Moment auch ein kurzes Herzstolpern oder Aussetzen des Herzschlags – ein Hinweis auf sogenannte Extrasystolen, die wir mit einem EKG oder Langzeit-EKG genau einordnen können.
Natürlich gibt es auch harmlose Erklärungen – Stress, Wechseljahre, ein Infekt.
Ein Kardiologe ist der richtige Ansprechpartner, wenn plötzliche Schweißausbrüche und Unwohlsein ohne erkennbare Ursache auftreten – insbesondere, wenn weitere Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrasen dazukommen.
Dringend medizinische Abklärung ist erforderlich, wenn:
die Beschwerden plötzlich und heftig auftreten,
Schweißausbrüche von Brustschmerzen begleitet werden,
Kreislaufprobleme oder Ohnmacht auftreten,
es bereits bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt.
Besonders ernst zu nehmen sind Beschwerden, wenn sie zusammen mit Übelkeit und starkem Schwitzen oder Übelkeit bei körperlicher Belastung auftreten.
Auch wenn die Symptome nur gelegentlich auftreten, ist eine kardiologische Untersuchung sinnvoll, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.
Unsicher, ob Ihre Beschwerden abgeklärt werden sollten? Rufen Sie uns an: 089/ 91 31 91 0
Wenn jemand mit diesen Beschwerden zu uns kommt, starten wir meist mit einem Gespräch und einem EKG – das gibt schon erste wichtige Hinweise. Je nach Befund folgen Herzultraschall, Langzeit-EKG oder Blutuntersuchungen. In den meisten Fällen haben wir nach kurzer Zeit ein klares Bild.
Um zu prüfen, ob das Herz unter körperlicher Anstrengung reagiert, führen wir ein Belastungs-EKG durch – oft der erste entscheidende Schritt bei ungeklärten Kreislaufbeschwerden.
Wir klären das gerne für Sie – Termin online in 2 Minuten buchbar: Termin jetzt online vereinbaren
Was dann folgt, hängt ganz von der Diagnose ab. Bei Stress oder hormonellen Ursachen reichen oft Lebensstilanpassungen. Bei Herzrhythmusstörungen oder koronarer Herzerkrankung gibt es heute sehr gute medikamentöse und interventionelle Möglichkeiten. Und beim akuten Herzinfarkt gilt: Jede Minute zählt – hier ist der Notruf 112 der erste Schritt, keine Arztpraxis.
Vorbeugung beginnt mit Wissen. Wer seine Risikofaktoren kennt – Blutdruck, Blutzucker, Gewicht – kann gezielt gegensteuern. Wir helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten. Ein kardiologischer Check-up dauert keine zwei Stunden und gibt echte Orientierung. Sprechen Sie uns an – wir schauen gemeinsam, was für Sie sinnvoll ist. Check-up Termin jetzt vereinbaren
Folgende Gruppen sollten plötzliche Schweißausbrüche und Unwohlsein besonders ernst nehmen:
Menschen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Patienten mit Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen
Personen mit familiärer Vorbelastung für Herzinfarkte oder plötzlichen Herztod
Ältere Menschen und Patienten mit eingeschränkter Belastbarkeit
Treten zusätzlich Wassereinlagerungen oder geschwollene Beine auf, kann das auf eine Herzschwäche hindeuten, die einer gesonderten kardiologischen Abklärung bedarf.
Erkennen Sie sich in einem dieser Punkte wieder? Dann ist ein Termin bei uns der sinnvolle nächste Schritt. Jetzt Kontakt aufnehmen
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Beschwerden abgeklärt werden sollten – rufen Sie uns einfach an. Oft reicht ein kurzes Gespräch, um einzuschätzen, ob und wie schnell ein Termin sinnvoll ist. Jetzt anrufen: 089/ 91 31 91 0
DR. MED. RONALD BEYER
Kardiologie | Innere Medizin | Sportmedizin
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Hinweis Terminpraxis: Untersuchungs- und Arzttermine erhalten Sie bei uns nur nach Vereinbarung. Sie können jederzeit einen Termin bei erfahrenen Kardiologen hier online vereinbaren oder uns per E-Mail erreichen, während der Sprechzeiten auch telefonisch.
Kurzfristige Termine sind für Kassenpatienten auch im Rahmen der Hausarztvermittlung möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier bzw. erhalten Sie von Ihrem Hausarzt.
In nicht lebensbedrohlichen Fällen/ Notfällen erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB unter 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen/ Notfälle erreichen den Notruf unter 112.
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Unter plötzlichen Schweißausbrüchen versteht man ein starkes, unerwartetes Schwitzen, das nicht durch Hitze oder körperliche Aktivität erklärt werden kann. In Kombination mit Unwohlsein – also einem Gefühl der Schwäche, Schwindel, Übelkeit oder Benommenheit – können diese Symptome auf ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweisen.
Kommt zum Unwohlsein noch Übelkeit oder Brechreiz hinzu, lesen Sie bitte unseren Artikel Plötzliche Schweißausbrüche und Übelkeit – dort gehen wir auf diese Kombination ausführlich ein.
Nicht immer muss sofort eine Herzerkrankung vorliegen. Häufige, weniger bedrohliche Auslöser sind:
Stress und Angstzustände
Hormonelle Veränderungen (z. B. Wechseljahre)
Infekte oder Fieber
Unterzuckerung (z. B. bei Diabetes)
Kreislaufprobleme bei Hitze oder Flüssigkeitsmangel
Treten diese Ursachen auf, verschwinden die Beschwerden meist nach kurzer Zeit wieder.
Ein Kardiologe ist die richtige Anlaufstelle, wenn folgende Warnsignale auftreten:
Plötzliche Schweißausbrüche mit Brustschmerzen
Druck- oder Engegefühl im Brustkorb
Atemnot oder Herzrasen
Ohnmacht oder starke Kreislaufprobleme
Wiederkehrende Beschwerden ohne erkennbare Ursache
Diese Symptome können auf Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder andere ernsthafte Erkrankungen hinweisen.
Ja. Herzinfarkte äußern sich häufig durch plötzliche Schweißausbrüche in Kombination mit Brustschmerzen, Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen. Die Beschwerden treten oft plötzlich und stark auf.
⚠️ In diesem Fall muss sofort der Notarzt (112) gerufen werden.
Herzrhythmusstörungen führen dazu, dass das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt. Dadurch wird der Kreislauf instabil. Betroffene berichten von:
Schweißausbrüchen
Schwindel
Herzstolpern oder Herzrasen
Benommenheit bis hin zur Ohnmacht
Ein Kardiologe kann die Ursache durch EKG, Langzeit-EKG oder Belastungstests klären.
Neben Herzinfarkt und Rhythmusstörungen können auch folgende Erkrankungen verantwortlich sein:
Angina pectoris (Durchblutungsstörung des Herzmuskels)
Bluthochdruckkrisen
Herzinsuffizienz
Kreislauferkrankungen (z. B. orthostatische Hypotonie)
Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenerkrankungen
Zur Abklärung setzt ein Kardiologe verschiedene Methoden ein:
Anamnese (Gespräch zu Symptomen & Risikofaktoren)
EKG (Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG)
Echokardiographie (Ultraschall des Herzens)
Blutuntersuchungen (Herzmarker, Schilddrüse, Blutzucker)
Langzeit-Blutdruckmessung
Belastungstests (z. B. Fahrradergometrie)
Ein ungesunder Lebensstil kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen. Risikofaktoren sind:
Rauchen
Übergewicht
Bewegungsmangel
Ungesunde Ernährung
Übermäßiger Stress
Durch Änderungen im Lebensstil (gesunde Ernährung, Bewegung, Stressabbau) können viele Herzprobleme verhindert oder verbessert werden.
Die Behandlung hängt von der Ursache ab:
Herzerkrankungen: Medikamente, Herzkatheter, Operationen
Stress & Angstzustände: Psychologische Begleitung, Entspannungstechniken
Hormonelle Ursachen: Hormontherapie (z. B. in den Wechseljahren)
Kreislaufprobleme: Flüssigkeitszufuhr, Blutdruckstabilisierung
Besonders gefährdet sind Menschen mit:
Bluthochdruck
Diabetes mellitus
Erhöhten Blutfettwerten
Familiärer Vorbelastung (Herzinfarkte in der Familie)
Übergewicht oder Bewegungsmangel
Ja, durch präventive Maßnahmen:
Regelmäßige Bewegung
Gesunde Ernährung (viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte)
Normalgewicht halten
Stressreduktion
Regelmäßige Vorsorge beim Kardiologen
Sofort den Notarzt rufen sollten Sie, wenn:
Brustschmerzen oder Druck auftreten
Schweißausbrüche mit Atemnot verbunden sind
Schwindel oder Ohnmacht hinzukommen
die Beschwerden neu, plötzlich und stark sind
Ja. Mit gezielten Untersuchungen kann der Kardiologe feststellen, ob Herz und Kreislauf gesund sind oder ob eine Erkrankung vorliegt. Dies gibt den Patienten Sicherheit und ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung.
Wenn Herz und Kreislauf gesund sind, können die Beschwerden durch Stress, Hormone oder psychosomatische Faktoren erklärt werden. Auch hier berät der Kardiologe zur weiteren Behandlung und verweist bei Bedarf an andere Fachärzte.
Plötzliche Schweißausbrüche und Unwohlsein sind Symptome, die man ernst nehmen sollte. Sie können harmlos sein, aber auch auf gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweisen.
Ein Kardiologe kann mit modernen Untersuchungen die Ursache klären, Risiken erkennen und eine gezielte Behandlung einleiten.
Bei wiederholten oder unklaren Beschwerden: Vereinbaren Sie einen Termin – wir helfen Ihnen, Klarheit zu bekommen. Termin jetzt online buchen
Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).
Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.