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Eine Stressechokardiographie untersucht das Herz unter kontrollierter Beanspruchung, wie zum Beispiel durch Sport oder spezielle Medikamente. Ziel ist es, die Funktion des Herzens unter Stress zu beurteilen, insbesondere wenn der Bedarf an Sauerstoff steigt. Dabei wird die Herzfunktion in Echtzeit mit Ultraschallbildern überwacht.
Die Belastung kann auf zwei verschiedenen Wegen durchgeführt werden:
Während der Untersuchung wird laufend ein Stressecho angefertigt, das die Bewegung der Herzwände und die Funktion der Herzklappen darstellt. Diese Bilder sind entscheidend, um Anzeichen einer koronaren Herzkrankheit oder anderer Herzerkrankungen zu identifizieren.
Eine kompakte Übersicht zur Stressechokardiographie finden Sie auch unter Stressecho: Herzgesundheit gezielt überprüfen.
Sie wurden von Ihrem Hausarzt oder einem anderen Arzt zur Stressechokardiographie überwiesen? Wir führen diese Untersuchung direkt in unserer Praxis in München Bogenhausen durch. → Kontakt aufnehmen
Die Stressechokardiographie wird häufig genutzt, um bestimmte Herzkrankheiten zu diagnostizieren oder auszuschließen:
Einer dieser Punkte trifft auf Sie zu? Dann ist ein Stressecho bei KiB – Kardiologie in Bogenhausen der richtige nächste Schritt.
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Eine transthorakale Echokardiographie ist völlig risikofrei. Das Anlegen des Schallkopfes auf den Brustkorb kann einen leichten Druck ausüben und als minimal unangenehm empfunden werden. Das Gel, das verwendet wird, ist oft kühl und feucht.
Bei einer Stressechokardiographie, auch bekannt als Stressecho, kann die körperliche Anstrengung oder die Einnahme zusätzlicher Medikamente zu einem unregelmäßigen Herzrhythmus führen. Schwere Komplikationen, wie Herzinfarkte, sind jedoch sehr selten.
Vor der Stressecho-Untersuchung, auch bekannt als Stressechokardiographie, gibt es wichtige Punkte zu berücksichtigen:
Die transthorakale Stressechokardiographie / Stressecho wird meist ambulant in der Arztpraxis durchgeführt.
Insgesamt dauert die Stressechokardiographie in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.
Das Stressecho dauert rund 45 Minuten. Danach können Sie direkt wieder in Ihren Alltag. Buchen Sie Ihren Termin bei uns in München Bogenhausen – auch kurzfristig möglich.
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Informationen der Stressechokardiographie können auf folgendes hinweisen:
Das Stressecho zeigt, was ein normales Belastungs-EKG nicht sieht: wie sich die Herzwände unter Belastung tatsächlich bewegen – nicht nur die elektrischen Signale, sondern die mechanische Funktion. Genau das macht es für uns in München Bogenhausen zur bevorzugten Methode bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen. Kein Schnitt, keine Spritze, keine Strahlung – und trotzdem sehen wir in Echtzeit, ob Ihr Herz an bestimmten Stellen zu wenig Blut bekommt, sobald es arbeiten muss. Wenn Sie wegen Brustschmerzen unter Belastung, einem auffälligen EKG oder einer koronaren Vorgeschichte zu uns kommen, ist das Stressecho bei uns in Bogenhausen oft der direkte nächste Schritt – ambulant, ohne Krankenhausaufenthalt, Ergebnis noch am selben Tag.
Manchmal reicht ein einziger Befund, um jahrelange Unsicherheit zu beenden. Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Herz unter Belastung wirklich gut durchblutet ist fragen Sie uns.
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Wir rufen auch gerne zurück und beantworten Ihre Fragen.
Die Stressechokardiographie – häufig auch Stressecho genannt – ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung des Herzens, die unter Belastung durchgeführt wird. Während beim normalen Herzultraschall (Echokardiographie) die Herzfunktion in Ruhe beurteilt wird, zeigt das Stressecho, wie sich das Herz bei körperlicher Anstrengung oder medikamentös erzeugtem Stress verhält.
Die Untersuchung dient vor allem der Abklärung von:
Verdacht auf koronare Herzkrankheit (KHK)
Abklärung von Brustschmerzen oder Luftnot
Beurteilung der Pumpfunktion des Herzens unter Belastung
Einschätzung der Durchblutung der Herzkranzgefäße
Kontrolle nach Herzinfarkt oder Bypass-Operation
Bestimmung der körperlichen Belastbarkeit
Zunächst erfolgt eine Ruhe-Echokardiographie, um die Grundfunktion des Herzens festzuhalten.
Anschließend wird die Belastung eingeleitet – entweder durch körperliche Aktivität auf einem Fahrradergometer oder durch Medikamente, die eine erhöhte Herzarbeit simulieren.
Während dieser Phase werden kontinuierlich Ultraschallbilder erstellt.
Die Ärztin oder der Kardiologe vergleicht die Aufnahmen in Ruhe und unter Belastung.
So lassen sich Durchblutungsstörungen oder Wandbewegungsstörungen des Herzmuskels zuverlässig erkennen.
Eine Stressechokardiographie dauert im Durchschnitt 30 bis 45 Minuten. Die eigentliche Belastungsphase ist deutlich kürzer und nimmt meist nur wenige Minuten in Anspruch.
Patientinnen und Patienten sollten beachten:
Vier Stunden vor der Untersuchung keine schweren Mahlzeiten
Keine koffeinhaltigen Getränke oder Nikotin kurz vor der Untersuchung
Bequeme Kleidung und festes Schuhwerk tragen
Medikamente nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Kardiologen einnehmen
Die Untersuchung ist schmerzfrei und gilt als sehr sicher. Lediglich die körperliche Belastung kann anstrengend sein. Bei der medikamentösen Stimulation können vorübergehend Herzrasen, Hitzegefühle oder leichte Atemnot auftreten. Ernsthafte Komplikationen sind sehr selten, da die Untersuchung unter ständiger ärztlicher Überwachung stattfindet.
Empfohlen ist ein Stressecho für:
Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf koronare Herzkrankheit
Menschen mit unklaren Brustschmerzen
Personen mit auffälligem Belastungs-EKG
Patientinnen und Patienten nach Herzinfarkt
Sportlerinnen und Sportler zur Leistungsdiagnostik
Menschen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes
Ein Stressecho zeigt:
Wie die Herzmuskulatur unter Belastung arbeitet
Ob Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen vorliegen
Ob die Pumpfunktion ausreichend ist
Ob Wandbewegungsstörungen bestehen
Mit diesen Ergebnissen kann der Kardiologe die Diagnose einer koronaren Herzerkrankung bestätigen oder ausschließen und die weitere Therapie individuell anpassen.
Die Untersuchung ist sehr risikoarm. Bei körperlicher Belastung kann es zu Erschöpfung, Schwindel oder Atemnot kommen. Bei medikamentöser Belastung treten manchmal vorübergehend Herzrasen oder Blutdruckschwankungen auf. Schwerwiegende Ereignisse sind extrem selten und treten fast ausschließlich bei Hochrisikopatienten auf.
Ein auffälliges Ergebnis deutet meist auf eine Durchblutungsstörung des Herzens hin. In diesem Fall kann der Kardiologe weitere Untersuchungen wie Herzkatheter, CT-Koronarangiographie oder eine Szintigraphie empfehlen, um die genaue Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Die Untersuchung selbst verhindert keinen Herzinfarkt, sie ermöglicht jedoch die frühzeitige Erkennung von Risikopatienten. Wird eine Durchblutungsstörung rechtzeitig entdeckt, können geeignete Therapien das Risiko eines Herzinfarkts erheblich reduzieren.
Das Belastungs-EKG misst die elektrische Aktivität des Herzens unter Belastung, während das Stressecho zusätzlich die mechanische Funktion des Herzmuskels sichtbar macht. So lassen sich Störungen erkennen, die im EKG allein nicht nachweisbar wären.
Die Häufigkeit hängt von der individuellen Situation ab. Bei Patientinnen und Patienten mit bekannter Herzerkrankung oder Risikofaktoren kann ein regelmäßiges Stressecho sinnvoll sein. Für gesunde Personen ohne Beschwerden ist es meist nur im Rahmen spezieller Vorsorgeuntersuchungen oder sportmedizinischer Check-ups notwendig.
In der Regel wird die Untersuchung von einer erfahrenen Ärztin oder einem Kardiologen in einer spezialisierten Praxis oder Klinik durchgeführt. Dort steht die notwendige technische Ausstattung für eine sichere und präzise Untersuchung zur Verfügung.
Ja, in bestimmten Fällen können andere Untersuchungen gewählt werden:
Myokardszintigraphie
Kardio-MRT unter Belastung
Koronar-CT
Belastungs-EKG (bei einfacheren Fragestellungen)
Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach der individuellen Fragestellung und den Vorerkrankungen des Patienten.
Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).
Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.