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In einer zunehmend vernetzten Welt spielen Wearables wie Smartwatches eine immer wichtigere Rolle im Gesundheitswesen. Besonders spannend: das Smartwatch EKG. Dieses Gerät kann unterwegs, am Handgelenk, elektrische Herzsignale messen – ein echter Fortschritt in der Herzmedizin. Für Patienten, die ihre Herzgesundheit aktiv beobachten wollen, sowie für Menschen mit bekannten Risiken für Herzrhythmusstörungen, bietet sich hier ein modernes Werkzeug zur Vorbeugung oder Überwachung.
Bei KiB – Kardiologie in Bogenhausen setzen wir auf fundierte Diagnostik, wenn Ihr Smartwatch EKG Auffälligkeiten zeigt. In dieser Seite erklären wir, wie das funktioniert, welche Grenzen die Technik hat und warum die Zusammenarbeit mit einem Kardiologen so wichtig ist.
Ein Smartwatch EKG ist eine Funktion, bei der Ihre Smartwatch elektrische Herzsignale (ähnlich einem klassischen EKG) aufzeichnet. Viele moderne Modelle – beispielsweise von Apple, Samsung oder Withings – verfügen über Sensoren, mit denen Sie einen einadrigen (single-lead) Elektrokardiogramm-Messung direkt am Handgelenk durchführen können.
Diese Messung ist nicht so umfassend wie ein 12-Kanal-Stationär-EKG im Krankenhaus, aber sie bietet erstaunlich viel diagnostischen Nutzen – insbesondere bei der Erkennung von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern (Atriale Fibrillation, AF).
Die Genauigkeit von Smartwatch EKGs wurde bereits mehrfach in Studien untersucht:
In einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse betrugen die Sensitivität und Spezifität algorithmischer Auswertungen ca. 86 % bzw. 94 %, bei manueller Auswertung durch medizinisches Fachpersonal sogar 96 % bzw. 95 %.
In einer Studie mit Freileben-Messungen zeigte ein kombinierter PPG- und EKG-Algorithmus eine Sensitivität von 98,9 % und Spezifität von 99,3 % für das Smartwatch-ECG (W-ECG).
Eine Metaanalyse von 15 Studien ging der Frage nach, wie Smartwatch-PPG-basierte Messungen im Vergleich zu intelligenten Brust-Patches abschneiden – und fand für Smartwatches eine Sensitivität von 97,4 % und Spezifität von 96,6 %.
Diese Ergebnisse zeigen: Die Technik ist sehr leistungsfähig, insbesondere zur Erkennung von Arrhythmien wie Vorhofflimmern. Aber: Sie ist nicht fehlerfrei.
Auch bei sehr guten Algorithmen können Smartwatches Rhythmusstörungen übersehen oder falsch einordnen. In manchen Fällen, etwa bei strukturellen Herzerkrankungen, sind Ein-Leitungs-Messungen nicht ausreichend.
Bei Kindern zeigen Validierungsstudien, dass die gemessenen EKG-Intervalle (z. B. QT-Intervall) von Smartwatches variieren können im Vergleich zum 12-Kanal-EKG.
Smartwatch-ECGs sind meist nur ein Kanal (Lead I), während medizinische EKGs oft 12 Kanäle haben, was eine deutlich umfassendere Diagnose ermöglicht.
Die Genauigkeit hängt stark davon ab, dass die Uhr korrekt getragen wird und das Signal stabil ist.
Bewegung, falsche Positionierung oder schwacher Hautkontakt können Messfehler verursachen.
Ein Smartwatch EKG dient primär der Erkennung von Auffälligkeiten – es ersetzt nicht ein medizinisch vollständiges, stationäres EKG.
Bei schwerwiegenden oder nicht eindeutigen Befunden ist immer eine fachärztliche Untersuchung durch einen Kardiologen zu empfehlen.
Wenn Ihr Smartwatch EKG auffällige Ergebnisse liefert (z. B. Warnung auf Vorhofflimmern, unregelmäßiger Herzrhythmus oder wiederholte Alarme), ist der nächste sinnvolle Schritt, diese Daten ärztlich auswerten zu lassen.
Bei KiB – Kardiologie in Bogenhausen übernehmen wir:
Überprüfung Ihrer aufgezeichneten EKG-Daten: Wir analysieren die EKG-Streifen, beurteilen deren Qualität und klären, ob Anomalien vorliegen.
Differenzierung von Artefakten: Nicht jedes vermeintliche Problem ist wirklich eine Krankheit – eine Uhr kann z. B. durch Bewegung oder schlechten Kontakt „Störungen“ erzeugen.
Weitere Diagnostik: Falls notwendig, führen wir ein umfassenderes EKG (z. B. 12-Kanal-EKG, Langzeit- oder Holter-EKG) durch.
Therapieempfehlungen: Je nach Ergebnis besprechen wir mit Ihnen geeignete Maßnahmen – von medikamentöser Therapie bis zu weiterem Monitoring.
Unsere Expertise als Kardiologie ermöglicht Ihnen eine fundierte Einordnung – auch im Vergleich zu den automatischen Smartwatch-Algorithmen.
Terminvereinbarung: Sie bringen Ihre Smartwatch mit oder exportieren die EKG-Streifen als PDF oder Bild.
Datenübermittlung: Sie übergeben uns die EKG-Daten – per E-Mail, USB oder direkt über die App (je nach Modell).
Analyse durch den Kardiologen: In unserer Praxis sichtet ein Facharzt Ihre Aufzeichnungen, bewertet den Rhythmus, misst Intervalle (z. B. QT-Zeit) und beurteilt mögliche Auffälligkeiten.
Besprechung: Wir erklären Ihnen die Ergebnisse in einem persönlichen Gespräch: Was bedeuten die Daten? Muss etwas weiterverfolgt werden?
Empfehlungen & Follow-up: Falls nötig, planen wir weitere Untersuchungen, Therapie oder regelmäßiges Monitoring.
In kontrollierten Laborstudien mit Patientensimulatoren (metrologische Geräte) wurden Smartwatches (z. B. Apple Watch, Samsung Galaxy, Withings) mit Referenz-EKGs verglichen.
Diese Untersuchungen zeigen: Die Geräte messen zuverlässig Herzfrequenzen, EKG-Wellen und sogar ST-Strecken-Veränderungen – allerdings unter idealen Bedingungen.
In realen Umgebungen (Freileben) zeigte ein PPG-Algorithmus hohe Sensitivität & Spezifität, und die Bestätigung per EKG (W-ECG) verbesserte die Genauigkeit noch weiter.
Auch bei Kindern wurde die Übereinstimmung zwischen Smartwatch-EKG und Standard-12-Kanal-EKG geprüft – mit guten, aber manchmal variablen Ergebnissen.
Zukünftige Studien, zum Beispiel die ACS WATCH II, prüfen sogar den Einsatz von Smartwatch-ECGs bei akutem Koronarsyndrom (Herzinfarkt).
Ein Smartwatch EKG kann besonders nützlich sein, wenn:
Sie bereits Herzrhythmusstörungen haben (z. B. Vorhofflimmern) und diese regelmäßig beobachten möchten.
Sie Symptome wie Palpitationen, Herzstolpern oder Schwindel verspüren, die unregelmäßig auftreten.
Sie ein präventives Gesundheits-Monitoring möchten und Wert auf moderne Technologien legen.
Ihr Kardiologe Ihnen geraten hat, Ihre Herzfrequenz oder den Rhythmus selbst zwischen den Praxis-Terminen zu beobachten.
Die Zukunft des Smartwatch EKGs ist vielversprechend:
KI und Deep Learning: Neue Algorithmen lernen, auch subtilere pathologische Muster im EKG zu erkennen.
Strukturelle Herzerkrankungen: Erste Forschungen zeigen, dass smartwatched EKGs in Kombination mit KI möglicherweise strukturelle Herzkrankheiten (z. B. Herzklappenerkrankungen, Myokardverdickung) detektieren können.
Weiteres Monitoring: In Studien mit Langzeit-EKG-Patches zeigte ein Smartwatch-Algorithmus eine sehr hohe Übereinstimmung beim Schätzen der Vorhofflimmer-Belastung („AF-Burden“).
Screening bei speziellen Gruppen: So wird etwa Flimmern bei sportlichen Jugendlichen oder alten Menschen mit Smartwatch-Technologie überwacht, um frühzeitig Risiken zu erkennen.
Bei uns profitieren Sie von:
Fachärztlicher Expertise: Unsere Kardiologen sind auf Herzrhythmusstörungen spezialisiert und erfahren im Umgang mit modernen Monitoring-Technologien.
Individueller Betreuung: Wir nehmen uns Zeit, Ihre Smartwatch-EKG-Daten sorgfältig auszuwerten und in den richtigen klinischen Kontext zu setzen.
Modernem Diagnostik-Spektrum: Neben der Auswertung Ihrer Smartwatch-Daten können wir jederzeit ein 12-Kanal-EKG, Langzeit-ECG (Holter), Belastungs-EKG oder andere Herzuntersuchungen durchführen.
Vertrauen & Sicherheit: Wir erklären Ihnen Ihre Ergebnisse verständlich, geben Empfehlungen zur nächsten Schritte und begleiten Sie langfristig, falls Monitoring oder Therapie nötig ist.
| Thema | Frage | Unsere Antwort |
|---|---|---|
| „Ist das überhaupt Medizin?“ | Kann man einer Uhr wirklich vertrauen? | Smartwatch-ECGs ersetzen kein Krankenhaus-EKG, aber durch Validierung in Studien sind sie als Hilfsmittel sehr nützlich – insbesondere für Rhythmusstörungen. |
| „Was, wenn die Uhr etwas „falsch“ meldet?“ | Muss ich dann zum Kardiologen? | Ja, bei Auffälligkeiten → wir bei KiB schauen uns Ihre Streifen an, sortieren Artefakte aus und bewerten klinisch. |
| „Wie oft sollte ich messen?“ | Täglich? Nur bei Beschwerden? | Das hängt von Ihrem Risiko ab. Wir beraten Sie individuell: z. B. einmal täglich, mehrmals, oder nur symptomgetriggert. |
| „Welche Uhr ist die beste?“ | Apple, Samsung, Withings … | Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Entscheidend ist nicht nur die Marke, sondern Messqualität, App, Benutzerfreundlichkeit und wie Sie die Daten weitergeben können. |
Das Smartwatch EKG ist kein Spielzeug, sondern ein ernstzunehmendes, validiertes Werkzeug zur Herzüberwachung. Es bietet die Möglichkeit, unterwegs Herzrhythmen zu messen, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf fachärztlich abklären zu lassen.
Für Patienten mit Herzrisiko, Menschen mit Rhythmusstörungen oder gesundheitsbewusste Nutzer ist es ein nützlicher Baustein im Monitoring – jedoch nicht der alleinige Ersatz für medizinische Diagnostik. Die Einschätzung durch einen Kardiologen ist entscheidend, um die gemessenen Daten richtig einzuordnen.
Bei KiB – Kardiologie in Bogenhausen stehen wir Ihnen beratend und diagnostisch zur Seite. Ob Sie einfach Ihre Smartwatch-EKG-Streifen überprüfen lassen möchten oder weitergehende Untersuchungen benötigen – wir begleiten Sie kompetent und menschlich.
Kontaktieren Sie uns gern, um einen Termin zu vereinbaren oder Ihre Fragen rund um das Thema Smartwatch EKG zu besprechen.
DR. MED. RONALD BEYER
Kardiologie | Innere Medizin | Sportmedizin
DR. MED. THERESA LUHMANN
Kardiologie | Innere Medizin | Notfallmedizin
| Mo: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
|---|---|
| Di: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
| Mi: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
| Do: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
| Fr: | 08:30–13:00 Uhr |
Hinweis Terminpraxis: Untersuchungs- und Arzttermine erhalten Sie bei uns nur nach Vereinbarung. Sie können jederzeit einen Termin bei erfahrenen Kardiologen hier online vereinbaren oder uns per E-Mail erreichen, während der Sprechzeiten auch telefonisch.
Kurzfristige Termine sind für Kassenpatienten auch im Rahmen der Hausarztvermittlung möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier bzw. erhalten Sie von Ihrem Hausarzt.
In nicht lebensbedrohlichen Fällen/ Notfällen erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB unter 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen/ Notfälle erreichen den Notruf unter 112.
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Ein Smartwatch EKG (Elektrokardiogramm) ist eine Funktion moderner Smartwatches, mit der elektrische Signale Ihres Herzens gemessen werden können – ähnlich wie bei einem klassischen EKG, jedoch auf nur einem Kanal (Lead I). Diese Messung ist nicht so umfassend wie ein 12-Kanal-EKG in der Klinik, kann aber wichtige Hinweise auf Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorhofflimmern, liefern.
Smartwatch-EKGs sind in vielen Fällen sehr zuverlässig, vor allem bei der Erkennung von Herzrhythmusstörungen. Studien zeigen eine hohe Übereinstimmung mit medizinischen Referenzmessungen. Dennoch kann es zu falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen kommen, z. B. bei schlechtem Hautkontakt, Bewegung oder anderen Artefakten. Deshalb ist die Interpretation durch einen Kardiologen besonders wichtig.
Nein, ein Smartwatch EKG ist derzeit nicht als Diagnosetool für Herzinfarkte (Myokardinfarkte) gedacht. Die Messung auf nur einem Kanal reicht meist nicht aus, um typische Infarktzeichen zuverlässig zu erkennen. Für eine sichere Diagnose eines Herzinfarkts ist ein stationäres 12-Kanal-EKG sowie weitere klinische Diagnostik notwendig.
Eine Smartwatch mit EKG-Funktion kann besonders sinnvoll sein, wenn Sie:
schon Herzrhythmusstörungen haben (z. B. Vorhofflimmern)
gelegentliche Symptome wie Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel verspüren
eine präventive Herzkontrolle wünschen
regelmäßig Diagnosedaten sammeln möchten, auch zwischen Arztterminen
Wenn Ihre Uhr einen unregelmäßigen Herzrhythmus oder eine Warnung ausgibt, sollten Sie einen Termin bei einem Kardiologen vereinbaren. Bei KiB in Bogenhausen bieten wir Folgendes an:
Analyse Ihrer Smartwatch-EKG-Streifen
Überprüfung, ob es sich um Artefakte oder echte Rhythmusstörungen handelt
Falls nötig: weitergehende Diagnostik (z. B. 12-Kanal-EKG, Langzeit-EKG)
Besprechung der Befunde und möglicher Therapie- oder Überwachungsstrategien
Sie haben mehrere Optionen:
Exportieren Sie die EKG-Streifen aus Ihrer Smartwatch-App als PDF oder Bild.
Speichern Sie die Datei auf Ihrem Smartphone oder Computer.
Senden Sie die Datei per E-Mail an unsere Praxis oder bringen Sie sie auf einem Datenträger mit.
In unserer Praxis prüfen wir die Daten sorgfältig, um klinisch relevante Befunde von weniger relevanten Signalen zu unterscheiden.
Bei KiB analysieren unsere Fachärzte Ihre Smartwatch-EKGs folgendermaßen:
Sichtung des Kurvenverlaufs
Messung von Intervallen (z. B. Herzfrequenz, QT-Zeit, P-Welle)
Bewertung möglicher Rhythmusstörungen
Einschätzung, ob weitere Untersuchungen nötig sind
Persönliches Gespräch: Wir erläutern Ihnen verständlich die Ergebnisse und empfehlen das weitere Vorgehen
Nein. Ein Smartwatch EKG dient hauptsächlich der Überwachung und Früherkennung von Rhythmusstörungen. Es ersetzt nicht das medizinische 12-Kanal-EKG, insbesondere nicht bei komplexen oder strukturellen Herzerkrankungen. Bei Auffälligkeiten führt der Kardiologe in der Regel weitergehende Untersuchungen durch.
Die Messung eines Smartwatch EKGs ist grundsätzlich risikolos – es handelt sich um eine nicht-invasive Funktion. Dennoch gibt es Einschränkungen:
Ungenaue Messungen bei Bewegung oder falscher Lage der Uhr
Fehlalarme, die zu unnötiger Sorge führen können
Falsch-negativ-Ergebnisse, z. B. wenn die Erkrankung nicht auf dem einen Kanal erkannt wird
Psychische Belastung bei häufigen Warnungen
Darum ist eine medizinische Validierung durch einen Kardiologen entscheidend.
Der Kardiologe ist unerlässlich für die korrekte Einordnung der EKG-Daten:
Er unterscheidet echte Rhythmusstörungen von Artefakten
Er beurteilt klinisch, ob ein Befund behandlungsbedürftig ist
Er entscheidet, ob weitere Diagnostik nötig ist (z. B. Langzeit-EKG, Belastungs-EKG)
Er bespricht Therapie- und Überwachungsstrategien mit Ihnen persönlich
Das hängt von Ihrem individuellen Risikoprofil und Ihrer ärztlichen Empfehlung ab. Mögliche Szenarien:
Nur bei Symptomen: Wenn Sie gelegentlich Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel verspüren
Tägliche Messung: Bei bekannten Rhythmusstörungen oder auf ärztlichen Rat
Regelmäßiges Monitoring: Für präventive Zwecke, je nach Risiko
Ihr Kardiologe bei KiB kann Ihnen eine auf Sie zugeschnittene Messstrategie empfehlen.
Ja. In unserer kardiologischen Praxis in Bogenhausen behandeln wir Ihre Daten vertraulich gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen. Sie entscheiden, welche Informationen Sie mit uns teilen, und wir nutzen die Daten ausschließlich für medizinische Bewertungen und Diagnosen.
Ja. Bei KiB beschäftigen wir uns auch mit digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Manche Apps können Smartwatch-Daten aufnehmen und sicher an den behandelnden Kardiologen übertragen. So entsteht eine sehr enge und regelmäßige Rückkopplung zwischen Ihnen und Ihrer Herzärztin / Ihrem Herzarzt.
Die Kosten richten sich nach dem Zeitaufwand und dem Umfang der Auswertung. Viele Basisbewertungen können im Rahmen eines regulären kardiologischen Termins erfolgen. Für weitergehende Diagnostik (z. B. 12-Kanal-EKG, Langzeit-EKG) entstehen separate Kosten. Wir beraten Sie bei KiB gerne transparent und helfen, die weiteren Schritte zu planen.
Sie können einen Termin bei KiB – Kardiologie in Bogenhausen telefonisch unter 089 / 91 31 91 0 oder per E-Mail an info@kardiologie-in-bogenhausen.de vereinbaren. Unsere Kardiologinnen und Kardiologen, Dr. med. Ronald Beyer und Dr. med. Theresa Luhmann, stehen Ihnen mit ihrer Fachkompetenz zur Seite.
Damit Ihr Termin möglichst effektiv ist, empfehlen wir:
Exportieren Sie die EKG-Streifen als PDF oder Bild.
Speichern Sie die Datei auf Ihrem Smartphone, Laptop oder auf einem USB-Stick.
Notieren Sie, wann und unter welchen Umständen die Messungen gemacht wurden (z. B. Ruhe, Sport, Beschwerden).
Bringen Sie Ihre Medikamentenliste mit – einige Medikamente beeinflussen den Herzrhythmus.
Bereiten Sie Fragen vor, z. B.:
„Ist der festgestellte Rhythmus gefährlich?“
„Brauche ich ein 12-Kanal-EKG oder Langzeit-ECG?“
„Welche Therapie oder Monitoring schlagen Sie vor?“
Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).
Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.