Diabetes und Herzgesundheit

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Diabetes und Herzgesundheit: Ihr Weg zu einem besseren Leben

Warum Diabetes und Herzgesundheit eng miteinander verbunden sind

Diabetes gehört weltweit zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Viele Betroffene wissen nicht, dass ein erhöhter Blutzuckerspiegel langfristig auch das Herz-Kreislauf-System belastet. Ein erfahrener Kardiologe ist daher nicht nur bei bereits bestehenden Herzproblemen wichtig, sondern auch dann, wenn Patienten mit Diabetes ihre Herzgesundheit schützen möchten.

Menschen mit Diabetes haben ein höheres Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herzschwäche. Aus diesem Grund ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Diabetologen und Herzspezialisten von entscheidender Bedeutung. Bereits kleine Anpassungen im Alltag – von Ernährung bis Bewegung – können den Verlauf positiv beeinflussen.

Die richtige medizinische Begleitung sorgt dafür, dass Patienten nicht nur ihren Blutzucker im Griff behalten, sondern auch Herz und Gefäße langfristig gesund bleiben. Wer frühzeitig einen Kardiologen aufsucht, kann Komplikationen vorbeugen und seine Lebensqualität spürbar verbessern.

Diabetes: Ursachen, Symptome und Risikofaktoren

Diabetes entsteht, wenn der Körper entweder zu wenig Insulin produziert oder die Zellen nicht mehr richtig auf Insulin reagieren. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel dauerhaft an. Die beiden Hauptformen sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Häufige Symptome:

  • Starker Durst und vermehrtes Wasserlassen

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit

  • Gewichtsveränderungen

  • Häufige Infekte oder schlecht heilende Wunden

Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes:

  • Übergewicht und Bewegungsmangel

  • Ungesunde Ernährung

  • Familiäre Vorbelastung

  • Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte

Gerade Patienten mit bestehenden Herzproblemen sollten regelmäßig auf Diabetes untersucht werden, da beide Erkrankungen oft gemeinsam auftreten.

Herz und Diabetes: Eine riskante Kombination

Diabetes schädigt langfristig die Blutgefäße. Diese Veränderungen führen zu einer schnelleren Verkalkung (Arteriosklerose), die wiederum das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht. Besonders gefährdet sind Menschen mit Typ-2-Diabetes.

Ein Kardiologe kann frühzeitig erkennen, ob bereits Gefäßveränderungen vorliegen. Mit modernen Untersuchungsmethoden wie EKG, Ultraschall oder Belastungstests wird das Risiko eingeschätzt und ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Typische Herzprobleme bei Diabetes

  • Koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße)

  • Herzrhythmusstörungen

  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

  • Schlaganfall durch Gefäßverengungen

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Ein zentrales Ziel der modernen Medizin ist es, Krankheiten zu verhindern, bevor sie entstehen. Patienten mit Diabetes sollten deshalb frühzeitig Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen.

Empfohlene Vorsorgemaßnahmen:

  • Regelmäßige Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin

  • EKG und Ultraschalluntersuchungen beim Kardiologen

  • Anpassung von Ernährung und Bewegung

  • Rauchstopp und Gewichtsreduktion

Eine konsequente Prävention kann nicht nur Herzinfarkte verhindern, sondern auch die Lebensqualität über Jahrzehnte sichern.

Moderne Therapieansätze bei Diabetes und Herzproblemen

Die Behandlung von Diabetes ist heute vielfältiger und individueller denn je. Neben der klassischen Blutzuckerkontrolle spielt die Herzgesundheit eine immer größere Rolle.

Medikamente

  • Blutzuckersenkende Medikamente: Insulin, Metformin, SGLT2-Hemmer

  • Herzmedikamente: Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Gerinnungshemmer

Lebensstiländerungen

  • Gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn und gesunden Fetten

  • Regelmäßige Bewegung (z. B. Radfahren, Schwimmen, Spazierengehen)

  • Stressabbau durch Achtsamkeit, Yoga oder Entspannungstechniken

Interdisziplinäre Betreuung

Diabetologen, Ernährungsberater und Kardiologen arbeiten oft gemeinsam, um den Patienten bestmöglich zu unterstützen. Dieses Teamkonzept verbessert nachweislich die Prognose.

Wie ein Kardiologe Patienten mit Diabetes unterstützt

Der Kardiologe übernimmt eine Schlüsselrolle in der Betreuung von Diabetikern. Er überprüft regelmäßig die Funktion von Herz und Gefäßen, erkennt Frühzeichen von Komplikationen und berät zu geeigneten Therapien.

Typische Leistungen eines Kardiologen:

  • Herz-Kreislauf-Check-ups

  • Belastungs-EKG und Langzeit-EKG

  • Ultraschalluntersuchung des Herzens

  • Beratung zu Medikamenten und Lebensstil

Gerade für Patienten mit Diabetes ist dieser ganzheitliche Ansatz entscheidend, um Folgeerkrankungen zu verhindern.

Alltagstipps: So schützen Sie Herz und Gefäße

Neben der medizinischen Betreuung können Patienten selbst viel für ihre Gesundheit tun:

  • Ernährung: Weniger Zucker und Fertigprodukte, mehr frische Lebensmittel

  • Bewegung: Täglich mindestens 30 Minuten körperliche Aktivität

  • Schlaf: Ausreichend Erholung für Körper und Geist

  • Regelmäßige Arztbesuche: Enge Zusammenarbeit mit Hausarzt und Spezialisten

Wer diese Maßnahmen konsequent umsetzt, senkt nicht nur seinen Blutzucker, sondern schützt auch Herz und Gefäße.

Fazit: Diabetes und Herzgesundheit gehören zusammen

Diabetes ist weit mehr als nur ein Blutzuckerproblem. Die Erkrankung beeinflusst Herz und Gefäße massiv und erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Spezialisten. Ein erfahrener Kardiologe unterstützt Patienten dabei, Risiken zu erkennen, vorzubeugen und gezielt zu behandeln.

Wer rechtzeitig handelt, kann seine Lebensqualität erhalten und Komplikationen vermeiden. Mit der richtigen Kombination aus medizinischer Betreuung, gesunder Lebensweise und moderner Therapie bleibt das Herz auch bei Diabetes stark und belastbar.

Nützliche Ressourcen und weiterführende Links

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FAQs

– Häufig gestellte Fragen

Ein Kardiologe ist ein Herzspezialist, der Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems diagnostiziert und behandelt. Für Menschen mit Diabetes ist der Kardiologe besonders wichtig, da dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die Gefäße schädigen können. Dadurch steigt das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche. Eine frühe Vorsorge und regelmäßige Kontrollen durch den Kardiologen können helfen, diese Risiken zu senken.

Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper kein eigenes Insulin mehr produziert. Auch hier kann eine schlechte Blutzuckereinstellung die Herzgesundheit belasten. Typ-2-Diabetes tritt häufiger auf und geht meist mit Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten einher. Dadurch ist die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders groß.

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfälle. Diese Erkrankungen treten nicht nur häufiger auf, sondern entwickeln sich oft auch in einem jüngeren Alter als bei Menschen ohne Diabetes.

Typische Anzeichen für Diabetes sind ständiger Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Gewichtsveränderungen und schlecht heilende Wunden. Herzprobleme äußern sich durch Brustschmerzen, Druckgefühl, Kurzatmigkeit, Herzrasen oder Schwellungen an den Beinen. Wer solche Symptome bemerkt, sollte frühzeitig einen Kardiologen aufsuchen.

Regelmäßige Kontrollen von Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin sind essenziell. Ergänzend setzt der Kardiologe auf EKG, Belastungs- und Langzeit-EKG, Herzultraschall und Gefäßuntersuchungen, um Risiken früh zu erkennen. Auch gemeinsame Check-ups mit Diabetologen und Hausärzten sind sinnvoll, um die Behandlung ganzheitlich abzustimmen.

Die Behandlung umfasst meist eine Kombination aus Medikamenten, Bewegung und Ernährungsumstellung. Der Kardiologe verschreibt Medikamente zur Blutdruck- und Cholesterinsenkung sowie zur Stabilisierung der Herzfunktion. Manche blutzuckersenkenden Medikamente, wie moderne SGLT-2-Hemmer, haben zusätzlich positive Effekte auf Herz und Nieren. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kardiologe, Diabetologe und Ernährungsberater ist entscheidend.

Eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten schützt Herz und Gefäße. Regelmäßige Bewegung, Gewichtsreduktion, Rauchstopp und Stressabbau sind ebenso wichtig. Auch ausreichender Schlaf und bewusster Umgang mit Stress tragen zur Herzgesundheit bei. Wer regelmäßig seine Werte kontrolliert und Arzttermine wahrnimmt, kann sein Risiko deutlich senken.

Ein Besuch beim Kardiologen ist ratsam, wenn Beschwerden wie Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Auch bei hohen Blutdruck- oder Cholesterinwerten, auffälligen Untersuchungsergebnissen beim Hausarzt oder zur Vorsorge bei bestehenden Risikofaktoren ist ein Kardiologe die richtige Anlaufstelle.

Zunächst erfolgt ein ausführliches Gespräch über Vorerkrankungen, Lebensstil und Beschwerden. Danach folgen körperliche Untersuchungen, Bluttests und diagnostische Verfahren wie EKG oder Ultraschall. Am Ende erstellt der Kardiologe einen individuellen Therapieplan und vereinbart Kontrolltermine.

Neue Medikamente wie SGLT-2-Hemmer senken nicht nur den Blutzucker, sondern schützen auch Herz und Nieren. Auch telemedizinische Angebote wie die digitale Überwachung von Blutdruck und Blutzucker gewinnen an Bedeutung. Ergänzend werden Lifestyle-Programme angeboten, die Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit miteinander verbinden.

Ohne konsequente Kontrolle drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine schwere Herzschwäche. Auch die Lebensqualität leidet: Betroffene fühlen sich häufig müde, antriebslos und eingeschränkt. Das Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Komplikationen steigt deutlich, wenn Vorsorge und Therapie nicht ernst genommen werden.

Der Diabetologe kümmert sich primär um die Blutzuckereinstellung, den Stoffwechsel und die Behandlung von Diabetes-Folgeerkrankungen. Der Kardiologe konzentriert sich auf das Herz-Kreislauf-System und behandelt Herzschwäche, Rhythmusstörungen oder Gefäßverengungen. Beide Fachrichtungen arbeiten eng zusammen, um Patienten optimal zu betreuen.

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Hausarztvermittlungsfall/ TSS-Terminfall (Gesetzliche Versicherung)

Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).

Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.