Oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um einen Termin direkt zu vereinbaren.
Brustenge – Ein wichtiges Warnsignal des Herzens
Ein Gefühl der Enge in der Brust kann viele Gründe haben, aber besonders wichtig ist es, die Ursache zu klären, wenn das Herz betroffen ist. In der Kardiologie nennen wir solche Symptome häufig Angina pectoris. Diese stellt ein Warnsignal dar, das auf eine mögliche Durchblutungsstörung des Herzens hinweist.
Unsere Praxis hat sich darauf spezialisiert, die Ursache Ihrer Symptome zu untersuchen und gemeinsam mit Ihnen den passenden Behandlungsweg festzulegen.
Typische Anzeichen von Brustenge
Brustenge manifestiert sich bei jedem Individuum unterschiedlich. Häufige Symptome schließen ein:
Achtung: Diese Anzeichen können auf eine Herzkrankheit hindeuten, vor allem wenn sie immer wiederkehren oder sich verstärken.
Diagnose in unserer Praxis
Zur Abklärung der Ursache von Brustenge verwenden wir in unserer kardiologischen Praxis erprobte, nicht-invasive Untersuchungsmethoden:
Bei Bedarf kooperieren wir eng mit spezialisierten Kliniken für weiterführende Untersuchungen wie eine Koronarangiographie (Herzkatheteruntersuchung).
Behandlungsmöglichkeiten bei Brustenge
Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Brustenge. Häufig können Beschwerden durch konservative Maßnahmen erheblich gelindert werden:
Sicherheit und Klarheit – für Ihre Herzgesundheit
Ignorieren Sie Brustenge nicht – frühzeitig erkannt, lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen gut behandeln oder sogar verhindern. In unserer Praxis nehmen wir Ihre Beschwerden ernst und bieten Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung.
Kontaktieren Sie uns – wir sind gerne für Sie da.
DR. MED. RONALD BEYER
Kardiologie | Innere Medizin | Sportmedizin
DR. MED. THERESA LUHMANN
Kardiologie | Innere Medizin | Notfallmedizin
| Mo: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
|---|---|
| Di: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
| Mi: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
| Do: | 08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr |
| Fr: | 08:30–13:00 Uhr |
Hinweis Terminpraxis: Untersuchungs- und Arzttermine erhalten Sie bei uns nur nach Vereinbarung. Sie können jederzeit einen Termin bei erfahrenen Kardiologen hier online vereinbaren oder uns per E-Mail erreichen, während der Sprechzeiten auch telefonisch.
Kurzfristige Termine sind für Kassenpatienten auch im Rahmen der Hausarztvermittlung möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier bzw. erhalten Sie von Ihrem Hausarzt.
In nicht lebensbedrohlichen Fällen/ Notfällen erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB unter 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen/ Notfälle erreichen den Notruf unter 112.
Kardiologie | Innere Medizin | Notfallmedizin
Kardiologie | Innere Medizin | Sportmedizin
Vereinbaren Sie gleich einen Termin online:
Wir rufen auch gerne zurück und beantworten Ihre Fragen.
Cuvilliésstraße 14A
81679 München
(Wegbeschreibungen auf Google Maps ansehen)
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln/ Haltestellen in der Nähe
Erreichbarkeit mit PKW/ Parkhaus in der Nähe
Brustenge, medizinisch „Angina pectoris“ genannt, beschreibt ein Gefühl von Druck, Enge, Brennen oder Beklemmung im Brustbereich. Es handelt sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom, das auf eine vorübergehende Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff hinweist. Diese Unterversorgung entsteht meist durch Verengungen oder Verstopfungen in den Herzkranzgefäßen, sodass bei Belastung oder Stress der Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen nicht ausreichend gedeckt werden kann.
Stabile Angina pectoris: Beschwerden treten vorwiegend unter körperlicher Belastung auf und lassen in Ruhe oder nach Einnahme entsprechender Medikamente (z. B. Nitroglycerin) nach.
Instabile Angina pectoris: Beschwerden verändern sich – sie können häufiger, stärker oder auch schon in Ruhe auftreten. Diese Form gilt als akute Notfallsituation, da ein hohes Risiko für einen Herzinfarkt besteht.
Atypische Formen: Manche Patienten, insbesondere Frauen, ältere Menschen oder Menschen mit Diabetes, erleben Beschwerden abweichend vom klassischen Muster. Dazu gehören Müdigkeit, Atemnot, Schmerzen im Kiefer, Rücken oder Arm.
Die häufigste Ursache ist die koronare Herzkrankheit (KHK), die durch Arteriosklerose entsteht. Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen schränken den Blutfluss ein. Weitere mögliche Ursachen sind:
Verengte oder geschädigte Herzklappen
Herzrhythmusstörungen
Erhöhter Blutdruck, hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes
Rauchen und Bewegungsmangel
Auch nicht-kardiale Ursachen wie Erkrankungen der Lunge, des Bewegungsapparates oder des Verdauungstraktes können Brustenge verursachen. Da jedoch oft eine Herzerkrankung zugrunde liegt, sollte immer eine kardiologische Abklärung erfolgen.
Druckgefühl oder Enge in der Brust
Schmerzen, die in den linken Arm, Hals, Kiefer, Schulter oder Rücken ausstrahlen können
Atemnot bei Belastung, eventuell auch in Ruhe
Schnelle Erschöpfung, Unwohlsein, kalter Schweiß
Begleitend manchmal Schwindel oder Übelkeit
Ein sofortiger Besuch beim Kardiologen oder die Alarmierung des Notarztes ist erforderlich, wenn:
die Brustenge plötzlich intensiver wird oder häufiger auftritt
Beschwerden auch in Ruhe auftreten
Begleitsymptome wie Atemnot, Schwindel, kalter Schweiß oder Übelkeit hinzukommen
die Beschwerden nicht wie gewohnt auf Medikamente reagieren
mehrere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen bestehen
Ein Kardiologe kann mit verschiedenen Methoden die Ursache feststellen:
Ausführliche Befragung zu Beschwerden und Risikofaktoren
Ruhe-EKG und Belastungs-EKG
Echokardiographie (Herzultraschall)
Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung
Herz-CT oder MRT, wenn zusätzliche Informationen benötigt werden
Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) bei Verdacht auf schwerwiegende Verengungen
Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad und Ursache:
Lebensstiländerungen: gesunde Ernährung, Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, Rauchstopp, Stressbewältigung
Medikamente: Nitrate, Betablocker, Kalziumantagonisten, Statine und Blutverdünner
Interventionen: Ballondilatation und Stentimplantation zur Erweiterung verengter Gefäße
Chirurgie: Bypass-Operation bei stark ausgeprägten Gefäßverengungen
Nachsorge: regelmäßige kardiologische Kontrollen, ggf. Herzsport und Rehabilitation
Regelmäßige Herz-Kreislauf-Checks beim Kardiologen
Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten
Gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und Bewegung
Verzicht auf Nikotin und maßvoller Alkoholkonsum
Stressabbau und ausreichend Schlaf
Kardiologen sind die zentralen Ansprechpartner für Diagnose, Therapie und Prävention bei Brustenge und Angina pectoris. In spezialisierten Praxen stehen modernste Verfahren wie Belastungsuntersuchungen, Herzultraschall, Langzeitdiagnostik und Herzkatheter zur Verfügung. Zudem begleiten Kardiologen Patienten langfristig durch präventive Maßnahmen, individuelle Therapiepläne und Nachsorgeprogramme, um die Lebensqualität zu verbessern und Komplikationen zu verhindern.
Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).
Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.