Post-COVID

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Post-COVID Betreuung in der Kardiologie München-Bogenhausen

Viele Patientinnen und Patienten suchen nach einer zuverlässigen medizinischen Anlaufstelle, um anhaltende Beschwerden nach einer COVID-19-Infektion abzuklären. Unsere Praxis in München-Bogenhausen bietet eine spezialisierte Versorgung für Menschen mit anhaltenden Herz-Kreislauf-Beschwerden im Rahmen von Post-COVID. Als erfahrene kardiologische Fachpraxis begegnen wir der zunehmenden Anzahl Betroffener mit klaren diagnostischen Abläufen, moderner Technik und einer engmaschigen medizinischen Betreuung.

Anhaltende Symptome nach einer Infektion können für Betroffene stark belastend sein und zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Viele berichten über Erschöpfung, Herzrasen, Atemnot oder Druckgefühl im Brustbereich — Beschwerden, die wir im Kontext von Post-COVID medizinisch exakt einordnen und differenziert analysieren. Ziel ist es, kardiologische Ursachen sicher zu erkennen oder auszuschließen und eine individuelle Therapie zu entwickeln.

Gerade bei Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen oder einem erhöhten Risiko ist eine gründliche Abklärung besonders wichtig. In unserer kardiologischen Praxis verbinden wir Leitlinienwissen und modernste Diagnostik, um die gesundheitlichen Auswirkungen von Post-COVID systematisch, umfassend und patientenorientiert zu untersuchen.

Unsere Post-COVID Sprechstunde – Diagnostik und Betreuung auf aktuellem medizinischen Stand

Unsere spezialisierte Post-COVID Sprechstunde richtet sich an alle Menschen, die nach einer akuten Infektion unter länger anhaltenden Beschwerden leiden oder ungewöhnliche Symptome entwickeln. Dazu gehören sowohl kardiologische Beschwerden als auch unspezifische Symptome, die möglicherweise indirekt das Herz-Kreislauf-System betreffen.

Wir beobachten in der täglichen Praxis ein breites Spektrum an Symptomkonstellationen. Dazu zählen unter anderem:

  • Belastungsdyspnoe

  • Palpitationen und Tachykardien

  • Thorakale Beschwerden

  • Leistungsknick

  • Lang anhaltende Erschöpfung

  • Blutdruckschwankungen

  • Schwindel oder Kreislaufinstabilität

  • Reduzierte Belastbarkeit trotz vorher guter Fitness

Die Post-COVID Sprechstunde nutzt strukturierte diagnostische Abläufe, um möglichst schnell Klarheit zu schaffen. Das Ziel besteht darin, Herzmuskelentzündungen, Rhythmusstörungen, Funktionsstörungen der Herzklappen oder eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit zuverlässig zu erfassen.

Long-COVID und kardiovaskuläre Symptome – wie wir vorgehen

Viele Betroffene der Long-COVID Problematik berichten über Symptome, die sich im Alltag verstärken oder über Monate bestehen bleiben. Obwohl Long-COVID als eigenständiges Krankheitsbild in mehreren medizinischen Disziplinen untersucht wird, betreffen ein erheblicher Anteil der Beschwerden das Herz-Kreislauf-System.

Die Kardiologie spielt hierbei eine zentrale Rolle, denn viele Symptome wie:

  • Herzrasen

  • Unregelmäßiger Puls

  • Belastungsschwäche

  • Druck auf der Brust

  • Dyspnoe

können sowohl harmlos als auch Hinweis auf ernsthafte kardiale Veränderungen sein.

In unserer Praxis nutzen wir bewährte diagnostische Schritte, darunter:

Echokardiografie

Um Struktur und Pumpfunktion des Herzens zu beurteilen, eventuelle Entzündungen oder Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen und zu dokumentieren.

Belastungs-EKG

Dient zur Feststellung der Belastbarkeit, Erkennung möglicher Durchblutungsstörungen oder Arrhythmien unter körperlicher Aktivität.

Langzeit-EKG

Erfasst Herzrhythmusstörungen über 24-72 Stunden und ermöglicht die Analyse typischer Symptome wie Herzstolpern oder Tachykardien im Alltag.

Langzeit-Blutdruckmessung

Sinnvoll bei Schwankungen, Hypertonie oder Kreislaufproblemen.

Spiroergometrie

Ideal zur Feststellung der körperlichen Leistungsgrenze, Differenzierung zwischen pulmonalen und kardialen Einschränkungen und gezielten Trainingssteuerung.

Laboranalytik (Entzündungsmarker, kardiale Marker)

Erlaubt es, systemische Entzündungszeichen, Troponin-Werte und weitere Parameter zu überprüfen.

Wir kombinieren diese Untersuchungsmethoden in strukturierter Reihenfolge, um ein umfassendes Bild des Herz-Kreislauf-Zustands im Zusammenhang mit Long-COVID zu erstellen.

Das Post-COVID Syndrom verstehen – was bedeutet es medizinisch?

Der Begriff Post-COVID Syndrom wird für Beschwerden verwendet, die länger als zwölf Wochen nach einer SARS-CoV-2-Infektion bestehen bleiben. Diese Symptome können mehrere Organsysteme betreffen, wobei das Herz-Kreislauf-System besonders häufig involviert ist.

Unsere Aufgabe als kardiologische Fachpraxis besteht darin, diese Symptome medizinisch exakt zu unterscheiden:

  • Sind sie Ausdruck einer noch bestehenden Entzündung?

  • Liegen funktionelle Störungen vor?

  • Handelt es sich um autonome Dysregulationen?

  • Besteht die Möglichkeit einer strukturellen Herzveränderung?

Das Post-COVID Syndrom betrifft unterschiedliche Altersgruppen, von jungen Erwachsenen bis hin zu älteren Patientinnen und Patienten. Es ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Spektrum verschiedener möglicher Folgeerscheinungen. Umso wichtiger ist eine differenzierte Diagnostik — und genau darauf ist unsere Praxis spezialisiert.

Moderne kardiologische Diagnostik – Ihr Kardiologe in München-Bogenhausen

Als spezialisierter Kardiologe setzt unsere Praxis auf moderne Diagnostik und leitliniengerechte Therapien, die sich an den individuellen Beschwerden der Patientinnen und Patienten orientieren. Wir verstehen Post-COVID als komplexes Krankheitsbild, das eine interdisziplinäre und patientenzentrierte Betrachtung erfordert.

Unsere Ausstattung umfasst unter anderem:

  • Hochauflösende Echokardiografiegeräte

  • Belastungsdiagnostik mit digitalem Auswertungssystem

  • Moderne Langzeit-EKG-Technologie

  • Spiroergometrie-Geräte der neuesten Generation

  • Präzise Laboranalytik in Kooperation mit medizinischen Fachlaboren

Darüber hinaus profitieren Sie von einer guten Erreichbarkeit, kurzen Wegen innerhalb der Praxis sowie einer klaren Strukturierung der diagnostischen Abläufe.

Für wen eignet sich eine Post-COVID Abklärung besonders?

Eine kardiologische Post-COVID-Abklärung ist insbesondere sinnvoll bei:

  • Beschwerden, die länger als vier bis sechs Wochen bestehen

  • Atemnot oder Druckgefühl in der Brust

  • Anhaltender Müdigkeit oder fehlender Belastbarkeit

  • Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen

  • Unklaren Schwindelzuständen

  • Nachgewiesener Myokarditis während oder nach COVID

  • Sportlerinnen und Sportlern, die wieder ins Training einsteigen möchten

  • Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen wie Hypertonie, Diabetes oder Koronarer Herzkrankheit

  • Menschen mit überstandener schwerer COVID-Infektion

Durch eine gezielte Untersuchung schaffen wir Klarheit, reduzieren unnötige Sorgen und stellen eine fachkundige Therapie bereit.

Individuelle Therapieplanung – Schritt für Schritt zur Stabilität

Die Therapie hängt davon ab, welche Befunde sich im Rahmen der Diagnostik ergeben. Häufig beinhalten unsere Empfehlungen:

  • Adaptive Belastungssteigerung

  • Medikamentöse Unterstützung (z. B. bei Rhythmusstörungen oder Blutdruckschwankungen)

  • Physiotherapeutische Maßnahmen

  • Atemphysiotherapie

  • Trainingsempfehlungen basierend auf Spiroergometrie

  • Kontrolle der Entzündungswerte

  • Nachsorgetermine in individuell sinnvollen Abständen

Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zurück in ein aktives, belastbares und gesundes Leben zu begleiten.

Präventionsmedizin – der Blick über Post-COVID hinaus

Neben der Abklärung akuter Beschwerden beraten wir auch Menschen, die präventiv ihren Herzgesundheitsstatus überprüfen möchten. Eine COVID-19-Infektion kann auch bei mildem Verlauf Auswirkungen auf die kardiovaskuläre Regulation haben.

Wir bieten deshalb:

  • Herz-Check-ups

  • Sporttauglichkeitsuntersuchungen

  • Blutdruck- und Rhythmuskontrollen

  • Risikobewertungen für Menschen mit familiärer Vorbelastung

Für alle, die ihre Herzgesundheit langfristig im Blick behalten möchten, stellt die Prävention einen bedeutenden Baustein dar.

Terminvereinbarung und Patientenservice

Unsere Praxis liegt zentral in München-Bogenhausen und ist leicht erreichbar. Wir legen großen Wert auf einen freundlichen Umgang, klare Abläufe und eine verständliche Vermittlung der medizinischen Ergebnisse.

Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche, individuelle Betreuung — von der Diagnostik bis zur Therapieplanung.

Wir freuen uns von ganzem Herzen auf Sie!

Kardiologie Bogenhausen Empfang

Sprechzeiten

Mo:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Di:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Mi:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Do:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Fr:08:30–13:00 Uhr

Hinweis Terminpraxis: Untersuchungs- und Arzttermine erhalten Sie bei uns nur nach Vereinbarung. Sie können jederzeit einen Termin bei erfahrenen Kardiologen hier online vereinbaren oder uns per E-Mail erreichen, während der Sprechzeiten auch telefonisch.

Akutsprechstunde

Kurzfristige Termine sind für Kassenpatienten auch im Rahmen der Hausarztvermittlung möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier bzw. erhalten Sie von Ihrem Hausarzt.

Notfälle

In nicht lebensbedrohlichen Fällen/ Notfällen erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB unter 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen/ Notfälle erreichen den Notruf unter 112.

Ärzte/ Kardiologen

Kardiologie München | KiB – Kardiologie in Bogenhausen/ Dr. med. Theresa Luhmann

DR. MED. THERESA LUHMANN

Kardiologie | Innere Medizin | Notfallmedizin

Kardiologie München | KiB – Kardiologie in Bogenhausen/ Dr. med. Ronald Beyer

DR. MED. RONALD BEYER​

Kardiologie | Innere Medizin | Sportmedizin

Anfahrt

Cuvilliésstraße 14A
81679 München
(Wegbeschreibungen auf Google Maps ansehen)

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln/ Haltestellen in der Nähe

  • Haltestelle Galileiplatz: Bus 54; 58; 68
  • Haltestelle Holbeinstraße: Tram 17
  • Haltestelle Prinzregentenplatz: U-Bahn U4 und Bus 100; 54; 58; 68

 

Erreichbarkeit mit PKW/ Parkhaus in der Nähe

  • Käfer Tiefgarage, Geibelstraße 6, 81679 München

FAQs

– Häufig gestellte Fragen

Viele Patientinnen und Patienten berichten über länger anhaltende Beschwerden nach einer akuten Infektion. Studien zeigen, dass rund 10–15 % aller Betroffenen Symptome entwickeln können, die länger als zwölf Wochen bestehen bleiben. Dieses Beschwerdebild wird je nach Ausprägung als Long-COVID oder als Post-COVID Syndrom bezeichnet. Besonders häufig sind Müdigkeit, Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Brustdruck, Kreislaufprobleme oder Belastungsintoleranz.

Diese Symptome können sowohl bei leichten als auch bei schweren Infektionen auftreten. Gerade Herz-Kreislauf-Beschwerden sollten immer kardiologisch abgeklärt werden, da eine entzündliche Beteiligung des Herzmuskels oder des Herzbeutels in Betracht kommt.

Die Bandbreite der möglichen Beschwerden ist groß. Zu den häufigsten kardialen Symptomen zählen:

  • anhaltende oder neu auftretende Atemnot

  • Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag

  • Druck- oder Engegefühl in der Brust

  • verminderte körperliche Belastbarkeit

  • Schwindel oder Kreislaufprobleme

  • Müdigkeit, die über normale Erschöpfung hinausgeht

Diese Symptome sollten ernst genommen werden – insbesondere, wenn sie neu auftreten oder sich verstärken. In solchen Fällen empfiehlt sich zeitnah eine Untersuchung bei einem erfahrenen Kardiologen, der mithilfe moderner Diagnostik mögliche Ursachen abklärt.

Beide Begriffe beschreiben Beschwerden, die nach einer akuten COVID-19-Infektion fortbestehen. Die gängige medizinische Definition lautet:

  • Long-COVID: Symptome bestehen länger als vier Wochen nach der Infektion.

  • Post-COVID Syndrom: Symptome bleiben länger als zwölf Wochen bestehen und lassen sich nicht durch eine andere Diagnose erklären.

In beiden Fällen kann es zu Herz-Kreislauf-Beteiligungen kommen. Patienten, die unter anhaltender Müdigkeit, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen leiden, profitieren besonders von einer frühzeitigen kardiologischen Abklärung.

Eine spezialisierte Post-COVID Sprechstunde ist sinnvoll, wenn:

  • Beschwerden länger als vier Wochen nach der Infektion anhalten

  • Symptome neu auftreten und sich nicht erklären lassen

  • Atemnot, Herzrasen, Brustschmerzen oder Kreislaufprobleme bestehen

  • Unsicherheiten oder Sorgen hinsichtlich möglicher Spätfolgen bestehen

  • bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen

In unserer Praxis erhalten Patientinnen und Patienten eine strukturierte Diagnostik inklusive EKG, Herz-Ultraschall, Laboruntersuchungen und Belastungstests, wenn diese medizinisch angezeigt sind.

Ein erfahrener Kardiologe führt abhängig von Symptomen und Krankengeschichte verschiedene Untersuchungen durch. Typische diagnostische Schritte sind:

  • Ruhe-EKG

  • Langzeit-EKG

  • Echokardiographie (Herzultraschall)

  • Belastungs-EKG

  • Herzultraschall unter Belastung

  • Laboranalysen (z. B. Entzündungswerte, Herzmarker)

  • Blutdruck-Langzeitmessung

  • ggf. MRT des Herzens (kardiale Magnetresonanztomographie)

Diese Untersuchungen ermöglichen, Entzündungen, Funktionsstörungen oder Rhythmusstörungen zu erkennen. So lässt sich gezielt beurteilen, ob Herzstrukturen betroffen sind.

Ja, eine durch SARS-CoV-2 ausgelöste Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Perikarditis (Herzbeutelentzündung) ist möglich. Sie kann sowohl während der akuten Infektion als auch im Rahmen eines Post-COVID Syndroms auftreten. Typische Symptome sind:

  • Brustschmerzen

  • Herzstolpern oder Herzrasen

  • Atemnot

  • reduzierte körperliche Belastbarkeit

Da diese Symptome leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden können, ist eine gründliche kardiologische Untersuchung entscheidend, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Der Schweregrad der akuten Infektion korreliert nicht immer mit dem Ausmaß der späteren Beschwerden. Einige mögliche Ursachen sind:

  • anhaltende Entzündungsprozesse

  • Störungen des autonomen Nervensystems

  • Veränderungen der Blutgerinnung

  • Belastung des Immunsystems

  • Funktionsstörungen der kleinen Blutgefäße

Insbesondere kardiovaskuläre Beschwerden entwickeln sich teilweise erst Wochen nach der Infektion. Deshalb ist es wichtig, Symptome nicht zu ignorieren und medizinisch abklären zu lassen.

Die meisten Betroffenen erleben eine deutliche Besserung ihrer Symptome im Verlauf weniger Monate. Bei einigen Patientinnen und Patienten können Beschwerden länger bestehen. Entscheidend ist eine individuelle Behandlung und eine realistische Einschätzung der Belastbarkeit.

Viele Symptome bessern sich durch:

  • gezielte körperliche Rehabilitation

  • angepasste Trainingsprogramme

  • medikamentöse Behandlung einzelner Beschwerden

  • Stressreduktion und Schlafoptimierung

Ein strukturierter Therapieplan ist dabei hilfreich, um den Alltag wieder gut zu bewältigen.

Einige Faktoren können das Risiko für langanhaltende Beschwerden erhöhen:

  • bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Diabetes oder Stoffwechselstörungen

  • Autoimmunerkrankungen

  • unzureichende Erholung während der Akuterkrankung

  • hoher Stresslevel

  • ausgeprägte Müdigkeit während der akuten Infektion

Davon unabhängig können auch junge, zuvor gesunde Menschen betroffen sein, weshalb eine individuelle Beurteilung immer wichtig ist.

Körperliche Aktivität ist grundsätzlich gesundheitsfördernd. Nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gelten jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Bei anhaltenden Beschwerden sollten Belastungstests oder EKG-Kontrollen erfolgen, bevor intensiver Sport wieder aufgenommen wird.

  • Symptome wie Herzrasen, Brustschmerzen oder Atemnot während oder nach Belastung sind Warnsignale.

  • Patient*innen mit Verdacht auf Myokarditis müssen eine Sportpause einhalten, bis der Herzmuskel vollständig verheilt ist.

In unserer Praxis beraten wir individuell, wann und in welchem Umfang körperliche Belastung wieder empfohlen wird.

Das ist sehr individuell und hängt von:

  • Schwere des akuten Verlaufs

  • Art und Intensität der Symptome

  • körperlicher Ausgangsfitness

  • Begleiterkrankungen

Manche Patientinnen und Patienten sind nach wenigen Wochen wieder belastbar, andere benötigen mehrere Monate. Ein behutsamer, schrittweiser Belastungsaufbau ist wichtig, um Rückschritte zu vermeiden.

Stress kann Symptome verstärken oder dazu beitragen, dass Beschwerden länger bestehen. Vor allem Herzrasen, Schlafstörungen oder Erschöpfung können durch Stress negativ beeinflusst werden.

Hilfreich können sein:

  • Atemübungen

  • Entspannungsverfahren

  • ausreichend Schlaf

  • geregelte Tagesstrukturen

Im Rahmen einer Post-COVID Sprechstunde wird auch besprochen, welche Maßnahmen individuell sinnvoll sind.

Die Therapie richtet sich nach den jeweiligen Symptomen:

  • Behandlung von Herzrhythmusstörungen

  • Therapie von Entzündungsprozessen

  • Atem- oder Bewegungstherapie

  • medikamentöse Unterstützung bei Kreislaufproblemen

  • strukturierte Trainingsprogramme

  • Ernährungs- und Lebensstilberatung

Ein erfahrener Kardiologe begleitet den Prozess engmaschig und stellt sicher, dass Herz und Kreislauf nicht überlastet werden.

Unsere Praxis bietet eine umfassende Betreuung mit klarer diagnostischer Struktur. Dazu gehören:

  • ganzheitliche kardiologische Untersuchung

  • modernste Diagnostik

  • individuelle Therapieempfehlungen

  • Verlaufskontrollen

  • enge Absprache bei Reha- oder Trainingsmaßnahmen

Je nach Symptomatik können weitere Fachrichtungen sinnvoll sein, darunter:

  • Pneumologie (Atemwege)

  • Neurologie

  • Immunologie

  • Psychosomatik

  • Physiotherapie und Rehabilitation

Die Behandlung erfolgt häufig interdisziplinär, um alle Aspekte des Beschwerdebildes zu erfassen.

Ja, viele Patientinnen und Patienten berichten im Verlauf von einer deutlichen Symptomverbesserung. Eine vollständige Genesung ist bei einem großen Teil der Betroffenen möglich, insbesondere wenn Beschwerden frühzeitig abgeklärt und behandelt werden.

Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto gezielter können Therapie und Belastungsaufbau erfolgen.

Partner

Hausarztvermittlungsfall/ TSS-Terminfall (Gesetzliche Versicherung)

Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).

Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.