Herz & Niere – Kardiorenales Syndrom

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Herz & Niere: Ganzheitliche Betreuung bei KiB - Kardiologie in Bogenhausen

Herz und Niere arbeiten im Körper eng zusammen. Kommt es bei einem Organ zu einer Funktionsstörung, leidet meist auch das andere. Besonders das sogenannte kardiorenale Syndrom verdeutlicht, wie stark Herz und Nieren voneinander abhängig sind.

Bei KiB – Kardiologie in Bogenhausen stehen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit verbundenen Nierenproblemen im Mittelpunkt. Unsere erfahrenen Kardiologen bieten eine umfassende Diagnostik, Beratung und Therapie – individuell abgestimmt auf Ihre persönliche Situation.

Herz & Niere: Ein komplexes Zusammenspiel

Das Herz pumpt Blut durch den Körper, während die Nieren es filtern und Giftstoffe ausscheiden. Funktioniert eines der beiden Organe nicht optimal, kann das zu einer Belastung des anderen führen.

  • Herzschwäche → schwächt die Nierenfunktion.

  • Niereninsuffizienz → belastet das Herz durch Flüssigkeitseinlagerungen.

Diese wechselseitigen Effekte werden medizinisch als kardiorenales Syndrom bezeichnet und stellen eine große Herausforderung für Patienten dar.

Kardiorenales Syndrom: Was Patienten wissen sollten

Das kardiorenale Syndrom tritt auf, wenn Herz- und Nierenfunktion gleichzeitig beeinträchtigt sind.

Ursachen können sein:

  • Chronische Herzschwäche

  • Koronare Herzerkrankung

  • Bluthochdruck

  • Diabetes mellitus

  • Chronische Nierenprobleme

Typische Symptome:

  • Atemnot bei Belastung

  • Wasseransammlungen (Ödeme)

  • Müdigkeit

  • Gewichtszunahme durch Flüssigkeit

  • Häufiges nächtliches Wasserlassen

Wenn Sie solche Symptome bemerken, ist es ratsam, zeitnah einen Kardiologen oder Nephrologen aufzusuchen.

Ihre Kardiologen in Bogenhausen: Expertise für Herz & Niere

In unserer Praxis in München-Bogenhausen legen wir besonderen Wert auf die ganzheitliche Betrachtung von Herz und Niere. Unsere Kardiologen verfügen über langjährige Erfahrung in der Diagnose und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die mit Nierenproblemen zusammenhängen.

Unsere Leistungen:

  1. EKG und Belastungs-EKG

  2. Echokardiografie

  3. Moderne Bildgebung (MRT/CT bei Bedarf)

  4. Blutanalysen inkl. Nierenfunktionswerte

  5. Individuelle Therapieplanung in Kooperation mit Nephrologen

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Prävention: So schützen Sie Herz & Niere langfristig

Viele Risikofaktoren betreffen Herz und Nieren gleichermaßen. Deshalb beraten wir unsere Patienten umfassend zur Prävention:

  • Regelmäßige Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker

  • Herz- und nierenfreundliche Ernährung

  • Ausreichend Bewegung im Alltag

  • Vermeidung von Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum

  • Frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen beim Kardiologen

So können wir Risiken frühzeitig erkennen und gezielt gegensteuern.

Moderne Behandlungsmöglichkeiten

In der Kardiologie in Bogenhausen bieten wir Patienten individuell angepasste Therapieansätze, die sowohl Herz- als auch Nierenfunktion berücksichtigen:

  • Medikamentöse Therapie: z. B. Betablocker, ACE-Hemmer, Diuretika oder moderne SGLT2-Hemmer

  • Gerätetherapie: Herzschrittmacher oder Defibrillator bei Bedarf

  • Interdisziplinäre Betreuung: enge Zusammenarbeit mit Nephrologen und Hausärzten

  • Lebensstilprogramme: Unterstützung bei Ernährung, Bewegung und Stressmanagement

Für wen ist ein Check bei Herz & Niere sinnvoll?

  • Patienten mit bekannter Herzerkrankung

  • Personen mit Bluthochdruck oder Diabetes

  • Menschen mit familiärer Vorbelastung

  • Patienten mit chronischen Nierenproblemen

  • Jeder, der unter Atemnot, Schwellungen oder Leistungsschwäche leidet

Ein frühzeitiger Termin bei unseren Kardiologen in Bogenhausen kann helfen, Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität zu sichern.

KiB – Ihr Partner für Herz & Niere in München-Bogenhausen

Das Team von KiB – Kardiologie in Bogenhausen begleitet Sie kompetent und einfühlsam auf Ihrem Weg zu mehr Herz- und Nierengesundheit. Durch moderne Diagnostik, individuelle Therapieansätze und enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen bieten wir Ihnen die bestmögliche Versorgung.

Wir freuen uns von ganzem Herzen auf Sie!

Kardiologie Bogenhausen Empfang

Sprechzeiten

Mo:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Di:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Mi:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Do:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Fr:08:30–13:00 Uhr

Hinweis Terminpraxis: Untersuchungs- und Arzttermine erhalten Sie bei uns nur nach Vereinbarung. Sie können jederzeit einen Termin bei erfahrenen Kardiologen hier online vereinbaren oder uns per E-Mail erreichen, während der Sprechzeiten auch telefonisch.

Akutsprechstunde

Kurzfristige Termine sind für Kassenpatienten auch im Rahmen der Hausarztvermittlung möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier bzw. erhalten Sie von Ihrem Hausarzt.

Notfälle

In nicht lebensbedrohlichen Fällen/ Notfällen erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB unter 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen/ Notfälle erreichen den Notruf unter 112.

Ärzte/ Kardiologen

Kardiologie München | KiB – Kardiologie in Bogenhausen/ Dr. med. Theresa Luhmann

DR. MED. THERESA LUHMANN

Kardiologie | Innere Medizin | Notfallmedizin

Kardiologie München | KiB – Kardiologie in Bogenhausen/ Dr. med. Ronald Beyer

DR. MED. RONALD BEYER​

Kardiologie | Innere Medizin | Sportmedizin

Anfahrt

Cuvilliésstraße 14A
81679 München
(Wegbeschreibungen auf Google Maps ansehen)

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln/ Haltestellen in der Nähe

  • Haltestelle Galileiplatz: Bus 54; 58; 68
  • Haltestelle Holbeinstraße: Tram 17
  • Haltestelle Prinzregentenplatz: U-Bahn U4 und Bus 100; 54; 58; 68

 

Erreichbarkeit mit PKW/ Parkhaus in der Nähe

  • Käfer Tiefgarage, Geibelstraße 6, 81679 München

FAQs

– Häufig gestellte Fragen

Der Ausdruck „Herz & Niere“ beschreibt das enge Zusammenspiel zwischen Herz und Nieren. Beide Organe sind wesentlich für die Regulierung des Blutdrucks, die Durchblutung des Körpers und den Flüssigkeitshaushalt. Arbeiten Herz oder Nieren nicht mehr richtig, kann dies das jeweils andere Organ erheblich beeinträchtigen. Besonders deutlich wird dies beim sogenannten Kardiorenalen Syndrom, bei dem eine Erkrankung des Herzens die Nierenfunktion schwächt oder umgekehrt.

Das Kardiorenale Syndrom ist eine komplexe Erkrankung, die die Wechselwirkung zwischen Herz und Niere beschreibt. Dabei führt eine chronische oder akute Funktionsstörung des Herzens zu Problemen der Nieren – oder umgekehrt. In der Fachsprache unterscheidet man verschiedene Typen des Kardiorenalen Syndroms, je nachdem, welches Organ zuerst betroffen ist. Typische Ursachen sind Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen.

Die Symptome sind oft unspezifisch, da sowohl Herz- als auch Nierenerkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen können. Häufige Anzeichen sind:

  • Wassereinlagerungen (Ödeme) in Beinen und Knöcheln

  • Gewichtszunahme durch Flüssigkeitseinlagerung

  • Atemnot, insbesondere bei Belastung oder im Liegen

  • Müdigkeit und Leistungsschwäche

  • Häufiges nächtliches Wasserlassen

  • Schwellungen im Gesicht

Wer solche Beschwerden bemerkt, sollte zeitnah einen Kardiologen oder Nephrologen aufsuchen, um die Ursache abzuklären.

Die häufigsten Risikofaktoren sind:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)

  • Diabetes mellitus

  • Herzinsuffizienz

  • Koronare Herzerkrankung

  • Chronische Nierenerkrankung

  • Rauchen

  • Übergewicht

  • Hoher Salzkonsum

Patientinnen und Patienten mit diesen Risikofaktoren haben ein erhöhtes Risiko, ein Kardiorenales Syndrom zu entwickeln.

Das Herz pumpt Blut durch den gesamten Körper – auch zu den Nieren. Die Nieren wiederum filtern das Blut, regulieren den Wasser- und Salzhaushalt und kontrollieren dadurch auch den Blutdruck. Wenn das Herz schwach wird, gelangt weniger Blut zu den Nieren, was deren Funktion einschränkt. Umgekehrt führt eine Nierenschwäche zu einer Überlastung des Herzens, weil sich Flüssigkeit im Körper staut. Diese enge Abhängigkeit erklärt, warum Ärztinnen und Ärzte bei Erkrankungen von Herz oder Niere immer beide Organe im Blick behalten.

Mediziner unterscheiden fünf Typen des Kardiorenalen Syndroms:

  1. Akutes kardiorenales Syndrom: Akute Herzprobleme verursachen eine akute Nierenschädigung.

  2. Chronisches kardiorenales Syndrom: Langfristige Herzschwäche führt zu chronischen Nierenproblemen.

  3. Akutes renokardiales Syndrom: Akute Nierenprobleme beeinträchtigen akut das Herz.

  4. Chronisches renokardiales Syndrom: Chronische Nierenerkrankungen belasten langfristig das Herz.

  5. Sekundäres kardiorenales Syndrom: Systemische Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck betreffen gleichzeitig Herz und Niere.

Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination verschiedener Untersuchungen. Typische diagnostische Schritte sind:

  • Anamnese und körperliche Untersuchung

  • Bluttests (z. B. Nierenwerte, Elektrolyte, BNP-Wert)

  • Urinuntersuchungen

  • EKG (Elektrokardiogramm)

  • Echokardiographie (Herzultraschall)

  • Ultraschalluntersuchungen der Nieren

  • Blutdruckmessung

Ein erfahrener Kardiologe arbeitet dabei oft eng mit Nephrologen zusammen.

Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung und dem Schweregrad. Mögliche Maßnahmen sind:

  • Medikamente zur Entwässerung (Diuretika)

  • Blutdrucksenkende Medikamente

  • Behandlung von Herzrhythmusstörungen

  • Anpassung der Ernährung (salz- und flüssigkeitsarm)

  • Behandlung von Diabetes mellitus

  • Dialyse in schweren Fällen von Nierenversagen

Das Ziel ist immer, Herz und Niere gleichzeitig zu entlasten und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Ein Kardiologe ist der richtige Ansprechpartner, wenn Beschwerden wie Atemnot, Schwellungen, Brustschmerzen oder ein plötzlicher Leistungsabfall auftreten. Auch Personen mit Bluthochdruck, Diabetes oder familiärer Vorbelastung sollten regelmäßig ihre Herzfunktion kontrollieren lassen. Gerade beim Verdacht auf ein Kardiorenales Syndrom ist eine frühzeitige Abklärung durch einen Facharzt entscheidend.

Prävention spielt eine entscheidende Rolle. Folgende Maßnahmen sind empfehlenswert:

  • Regelmäßige Blutdruckkontrollen

  • Gesunde Ernährung mit wenig Salz und Zucker

  • Ausreichend Bewegung

  • Normalgewicht anstreben

  • Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum

  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei einem Kardiologen

Diese Schritte können das Risiko für Herz- und Nierenerkrankungen deutlich senken.

Ja, viele Fachpraxen bieten umfassende Check-ups an, die speziell auf Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen ausgerichtet sind. Dazu gehören Blutuntersuchungen, Herzultraschall, Blutdruckanalysen und Nierenfunktionstests. Solche Vorsorgeuntersuchungen sind besonders wichtig für Risikopatienten.

Der Lebensstil hat einen enormen Einfluss. Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum belasten Herz und Niere gleichermaßen. Ein bewusster Lebensstil mit gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Stressabbau ist die wirksamste Möglichkeit, das Risiko für ein Kardiorenales Syndrom zu reduzieren.

Die Forschung entwickelt ständig neue Therapieansätze, um Herz und Niere besser zu schützen. Dazu gehören:

  • Innovative Medikamente (z. B. SGLT2-Hemmer bei Diabetes und Herzschwäche)

  • Verbesserte Dialyseverfahren

  • Moderne bildgebende Diagnostik

  • Kombinationstherapien, die gleichzeitig Herz und Niere entlasten

Partner

Hausarztvermittlungsfall/ TSS-Terminfall (Gesetzliche Versicherung)

Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).

Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.